{"id":51,"date":"2018-06-03T11:55:06","date_gmt":"2018-06-03T11:55:06","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.dramatikerinnenfestival.at\/2018\/?p=51"},"modified":"2019-06-13T16:36:46","modified_gmt":"2019-06-13T16:36:46","slug":"worueber-muessen-wir-reden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.dramatikerinnenfestival.at\/2018\/blog\/2018\/06\/03\/worueber-muessen-wir-reden\/","title":{"rendered":"Wor\u00fcber m\u00fcssen wir reden?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Lieber Emilio Garc\u00eda Wehbi, wor\u00fcber m\u00fcssen wir reden?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Wir m\u00fcssen heute \u00fcber die gleichen Themen reden wie gestern, um im Hinblick auf die Zukunft nicht die Erinnerung zu verlieren an das, was in der Vergangenheit geschehen ist. Die Menschheit tr\u00e4gt auf ihrem R\u00fccken einen riesigen Stein, auf dem alle zuk\u00fcnftigen Probleme verewigt sind; Probleme, die schon immer und in jeder Epoche neu wie ein Orkan, eine Bestie, ein Hochwasser, ein Wirbelwind aus der Vergangenheit zur\u00fcckkamen, um uns zu befragen. Es sind die gleichen Probleme wie immer, nur aktualisiert, weil wir in unterschiedlichen Zeiten leben. Die Geschichte gleicht den Beziehungen innerhalb einer Familie: Die dunklen Familiengeheimnisse werden von Generation zu Generation weitergegeben, wenn sie nicht gel\u00f6st werden. Und womit haben wir uns unterdessen besch\u00e4ftigt? Fast ausschlie\u00dflich damit, der Angst und dem Horror Denkm\u00e4ler zu errichten.&#8220;<\/p>\n<p><em>Emilio Garc\u00eda Wehbi ist ein argentinischer Autor und Schauspieler. Er hat f\u00fcr das DRAMATIKER\/INNENFESTIVAL einen Text &#8222;Medeas Klage&#8220; geschrieben.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lieber Emilio Garc\u00eda Wehbi, wor\u00fcber m\u00fcssen wir reden? &#8222;Wir m\u00fcssen heute \u00fcber die gleichen Themen reden wie gestern, um im Hinblick auf die Zukunft nicht die Erinnerung zu verlieren an das, was in der Vergangenheit geschehen ist. Die Menschheit tr\u00e4gt auf ihrem R\u00fccken einen riesigen Stein, auf dem alle zuk\u00fcnftigen Probleme verewigt sind; Probleme, die &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.dramatikerinnenfestival.at\/2018\/blog\/2018\/06\/03\/worueber-muessen-wir-reden\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">&#8222;Wor\u00fcber m\u00fcssen wir reden?&#8220; <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[2],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.dramatikerinnenfestival.at\/2018\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.dramatikerinnenfestival.at\/2018\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.dramatikerinnenfestival.at\/2018\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dramatikerinnenfestival.at\/2018\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dramatikerinnenfestival.at\/2018\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=51"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.dramatikerinnenfestival.at\/2018\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55,"href":"https:\/\/blog.dramatikerinnenfestival.at\/2018\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51\/revisions\/55"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.dramatikerinnenfestival.at\/2018\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=51"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dramatikerinnenfestival.at\/2018\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=51"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dramatikerinnenfestival.at\/2018\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=51"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}